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1. März 2020 12:00:00 MEZ

IN Skifahren & Snowboarden

Wir man sich gewissenhaft vor Lawinen schützt!

Häufiger wird wieder in den Nachrichten berichtet, dass Skifahrer, Tourengeher oder Snowboarder eine Lawine ausgelöst haben und verschüttet sind. Viele Helfer der Bergrettung suchen die Verschütteten und bringen sich oftmals selbst in Gefahr. Das wichtigste ist sich Selbst zu schützen um nicht selbst verschüttet zu werden. Aber wie können wir uns selbst schützen und was machen die Skigebiete zum Schutz vor Lawinen?
Absolut_Park
 
Wir können Lawinen nicht miteinander vergleichen, weil jede unterschiedlich ist. Sie sind meistens jedoch gleich aufgebaut. Der Schnee auf den Berghängen besteht aus verschiedenen Schichten. Unten liegt der feste Schnee, der von der restlichen Maße stark zusammengedrückt wird. Darauf fallt der Neuschnee, der einen guten Halt auf dem fest gefroren Schnee findet. Wird es nun wärmer,  verändern die Schneeflocken ihre Konsistenz  und schmelzen. Der Schnee, der auf der festen Schicht liegt hat keinen Halt mehr und kann mit einer Zusatzbelastung zum Beispiel einem Wintersportler oder einem Tier hinunter ins Tal rutschen. 
 
Wie kann ich mich vor einem Lawinenabgang schützen?
Die bekannten Skigebiete haben alle ein spezielles Lawienenwarnsystem. Dieses basiert auf den Einschätzungen von Lawinenexperten. Sie können aufgrund wirtschaftlicher Untersuchungen feststellen, welche Lawinenwarnstufe vorherrscht.
Der beste Schutz ist sich zu erkundigen, welche Lawinenwarnstufe in diesem Skigebiet herrscht und diese betroffenen Regionen zu vermeiden. Es gibt eine 5-stufige Lawinenwarnskala.
 
 
 
Lawinenwarnskala
Stufe 1 gering 

Bei sehr starker Zusatzbelastung können Lawinen in steil Hängen abgehen.

Stufe 2 mäßig

Die Schneedecke ist an einigen Stellen nur mäßig gefestigt.

Stufe 3 erherblich

Ein Skifahrer kann die Lawine bereits auslösen.

Stufe 4 große

Bei geringer Belastung auf die Schneemassen können diese abgehen von den Hängen.

Stufe 5 sehr große

Die großen Schneemassen rutschen alleine ab.

 
 
Häufig werden Lawinen abseits der gesicherten Pisten ausgelöst. Daraus folgt ein weiterer Tipp, um sich nicht in Gefahr zu begeben, bleibt besser auf den gesicherten Pisten.
Tourengeher und andere Wintersportler, die sich außerhalb der offiziellen Skipisten und Touren aufhalten, sollten eine gute Lawinenausrüstung mit sich führen. Die Mindestausstattung besteht aus:
  • Lawinenverschüttetensuchgerät - elektronisches Gerät mit dem man Verschüttete möglichst ohne Zeitverzug finden kann, sobald sie ein eingeschaltetes LSV- Gerät bei sich haben
  • Lawinenschaufel - Um Verschüttete frei schaufeln zu können
  • Lawinensonde - Um Verschüttete orten zu können im Lawinenkegel
    Sie dient nur zur Ortung ganz in der Nähe.
  • Erste-Hilfe-Ausrüstung
  • Kommunikationsmittel zur Verständigung der Bergrettungsdienste (Funkgerät, Handy, Trillerpfeife, Leuchtmittel)
Permanente Schutzmaßnahmen können zum Beispiel Bäume sein. Sie halten die gewaltigen Schneemassen davon ab in die Täler zu rutschen und schützen somit die Häuser und Straßen. Weiters gibt es verschiedene Lawinenverbauungen, wie Betonwände, Gitter oder Netze, die den vielen Schnee abhalten, die Dörfer zu zerstören.
 
Bevor die großen Schneemassen in Täler rutschen, kann man temporäre Maßnahmen einsetzen. Künstliche Lawinensprengungen, Evakuierungen von ganzen Orten und Sperren von Straßen gehören zu dieser Art von Schutz.
 gesicherte_Piste
 
Das Skigebiet Flachau ist durch die Tauernautobahn A10  sehr gut erreichbar und nicht von Sperren durch Lawinen betroffen. Weiters sind die Skipisten von Ski Amadé sehr gut gesichert und gut präpariert. Man braucht sich hier nicht um Lawinen zu sorgen, sondern kann gut gelaunt in den langersehnten Winterurlaub starten und sich von dem Alltagsstress Zuhause erholen.
 
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