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10. Februar 2021 10:51:04 MEZ

IN Winterequipment, Skifahren & Snowboarden

Welcher Ski passt zu mir?

Wer mit dem Gedanken spielt, sich einen neuen Ski zuzulegen, hat oft die Qual der Wahl. Es gibt so viele Hersteller, Atomic, Salomon, Fischer, Nordica oder Rossignol, sind nur einige und Jahr für Jahr wird der Markt durch neue Modellen erweitert. Doch hilft es, sich im Vorfeld ein paar grundsätzliche Fragen zu beantworten, was zu mehr Klarheit führt und die Suche nach dem richtigen Ski mit Sicherheit erleichtert. Welcher Fahrertyp bin ich? Bin ich noch fortgeschritten oder darf ich mich schon als sportlich, ambitionierten Fahrer bezeichnen? Wie sicher bin ich auf den Pisten unterwegs, welches Terrain bevorzuge ich? Bewege ich mich ausschließlich auf Skipisten, oder möchte ich auch im freien Gelände unterwegs sein? Fahre ich lieber kurze Schwünge dann sollte ich mich ganz auf einen Slalomski, mit einem kurzen Radius, konzentrieren?
Bevorzuge ich eher die Speeddisziplin, dann sollte es schon eine namhafte Rennmaschine mit einem langen Radius sein. Oder bewege ich mich eher dazwischen, möchte mal komfortabel, mal sportlich unterwegs sein. Dann ist wohl ein Allroundcarver mit einem mittleren Radius die beste Wahl für meine Bedürfnisse.

Wichtig wäre es auch zu wissen, wie mein neuer Ski aufgebaut ist.
Gibt es einen Holzkern, eine Sandwichkonstruktion, verstärkte Seitenwangen, oder eine Titanummantelung, um den Ski besonders torsionssteif zu halten? Natürlich sollte man sich auf einschlägigen Seiten informieren und die Meinung und Beratung unterschiedlicher Händler einholen. Und vor dem Kauf sollte der Ski vor allem getestet werden, denn nur die unmittelbare Erfahrung macht letztendlich schlau! Dabei kann man auch gern mehrere Modelle in die engere Wahl schließen, nur so wird man die Unterschiede spüren und verstehen. Jede anständige Skischule, jeder anständige Skiverleih bietet umfangreiche Möglichkeiten eines Skitests an.

Nachfolgend sollen Unterschiede der einzelnen Skitypen sichtbar werden:
1) Der Rocker
Der Rocker Ski ist eine Weiterentwicklung des Carving Skis, der durch seine veränderte Spannungsgeometrie punktet. Dadurch gilt der Ski als drehfreudig, fehlerverzeihender und insgesamt lässt er sich auch einfacher fahren. Der Drehwiderstand ist auf der Piste durch die fehlende Vorspannung geringer. Auch bei aufgefahrenem Schnee oder Neuschnee dreht der Rockerski leichter, der Auftrieb ist geradezu sensationell. Der ambitionierte Fahrer hingegen, der die Geschwindigkeit liebt, wird mit einem Rockerski eher nicht glücklich werden. Bei hohen Geschwindigkeiten auf harten Pisten stößt der Rocker an seine Grenzen, wirkt unruhig und irritiert mit flatternder Schaufel.

2) Der Race Carver

Skiurlaub in Österreich

Der Race Carver ist die Rennmaschine unter den Carving Ski und dementsprechend für hohe Geschwindigkeiten ausgelegt. Dabei wird noch einmal zwischen den Race Carvern Slalom (SL) und Race Carvern Giant Slalom (GS) unterschieden. Auch die Race Carver Super-G gehören in diese Gruppe. Diese Kategorie ist ausschließlich für sportliche Könner geeignet, die eine saubere Technik fahren. Wer mit diesen Ski unterwegs ist, wird die Eigendynamik spüren und auch bei größeren Geschwindigkeiten die hohe Laufruhe und Verlässlichkeit zu schätzen 

3) Der Allround Carver 
Der Allround-Carver lässt sich universell einsetzen, erfordert kein besonderes Können und gilt als Fehlerverzeihend. Die Radien und Härtegrade liegen eher im mittleren Bereich, ein Ski also, der sich ideal für Gelegenheitsfahrer eignet.

4) Der All Mountain Carver
Sogenannte All Mountain Carver vereinen weitestgehend die Eigenschaften der vorgenannten Carving-Ski. Meistens sind sie etwas breiter und sie machen nicht nur als Pistenski eine ausgezeichnete Figur, sondern zeigen auch abseits der präparierten Strecken, was in ihnen steckt. Neuschnee schreckt sie nicht ab, selbst im schweren, sulzigen Schnee bleiben sie verlässlich. Es gibt All Mountain Carver in unterschiedlichen Kategorien, für Anfänger wie auch für sportlich ambitionierte Skifahrer.

Welcher Ski passt

5) Der Freestyle Ski
Freestyle Ski sind an beiden Enden aufgebogen, dadurch werden dem Fahrer mehr Freiheiten ermöglicht. So kann permanent zwischen vorwärts- oder rückwärts fahren gewechselt werden, ohne Gefahr zu laufen, dass der Ski verkantet. Der perfekte Ski für alle Parks and Pipes, wo uns die Könner zeigen, wie mit Twin Tips gesprungen und getrickst wird. 

6) Der Freeride Ski
Wie der Name schon sagt, liegt der Untergrund für diesen Ski abseits der präparierten Pisten im Tiefschnee. Freeride Ski fallen durch ihre extreme Breite auf und aufgrund ihres vergleichsweise geringen Gewichts besitzen sie eine hervorragende Tragfähigkeit auf weichem Schnee. Die Radien liegen eher im mittleren Bereich. 

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